Chance Kombinierter Verkehr
Mit Infrastruktur und Prozess-Know-how multimodale Transportketten attraktiv gestalten

Mit dem weltweit steigenden Güteraufkommen wächst die Nachfrage nach attraktiven Logistikkonzepten, die mehrere Verkehrsträger mit einander kombinieren. Chemion Logistik verfügt mit Container-Terminals und Hafenanlagen über die notwendige Infrastruktur, die für multimodale Transporte erforderlich ist. Und mehr noch: Chemion sieht es als Herausforderung an, für seine Kunden individuelle Transportlösungen zu entwickeln, in denen die Faktoren Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit Hand in Hand gehen. Mit eigenen Bahnverkehren und einer eigenen Rangierplattform zeigt Chemion, dass der Verkehrsträger Schiene ein attraktiver Bestandteil von multimodalen Lösungen sein kann, mit einem Plus für die Umwelt.
Leistungsstarke Drehscheiben für alle Varianten
Die vier Container-Depots von Chemion sind speziell auf Lagerung und Umschlag gefährlicher Güter ausgerichtet und bilden die Grundlage für alle Varianten im Kombinierten Verkehr: Zwei Lager an den Standorten Leverkusen und Dormagen sind direkt an Straße und Schiene angeschlossen und bieten zusammen 720 Stellplätze für 20`Tank- und Boxcontainer. In der trimodalen Hafenanlage in Leverkusen finden 460 Container Platz. Durch tägliche Binnenschiffverkehre besteht von dort aus eine direkte Verbindung zu den ARA-Häfen (Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam). Über die gute Infrastruktur innerhalb der Standorte und zwischen ihnen kann Chemion so auch der Umschlag auf den Verkehrsträger Schiff anbieten. Zur Entlastung der Gefahrgut-Lager dient ein Leercontainer-Terminal, das 600 leere gereinigte und ungereinigte Behälter aufnehmen kann und ausreichend Möglichkeiten zur Zwischenlagerung bietet. Da die Standorte strategisch günstig in der Rhein-Ruhr-Region liegen, bestehen hervorragende Verbindungen zu den Bundesfernstraßen und zum überregionalen Schienennetz. Seit Ende 2008 betreibt Chemion zudem eine Rangierplattform auf dem CHEMPARK-Gelände Leverkusen und kann auf dieser Basis auch weitere Streckenverkehre in der Region anbinden. Kurzum: Die zentral gelegenen, leistungsstarken Umschlagzentren Chemions eröffnen viele Kombinationsmöglichkeiten für die flexible Gestaltung von Transportketten.
Guter Anschluss über die Schiene für runde Gesamtlösung
Beim Kombinierten Verkehr kommt es vor allem auf eines an: Auf die gute Kombination. Das heißt, dass Schnittstellen optimal gemanagt werden müssen, damit die einzelnen Transportabschnitte ohne Zeitverzögerung auf einander folgen. Das heißt aber auch, dass die Transportkette gut geplant sein will und die jeweils besten Transportwege zu einem effizienten Gesamtprozess verschmelzen müssen. Wo immer es möglich ist, integriert Chemion die Schiene in die Transportlösung seiner Kunden, und das aus mehreren guten Gründen: Die Schiene ist ein umweltfreundlicher Verkehrsträger und ermöglicht zuverlässige, staufreie und sichere Transporte. Als Zubringerdienste sind Bahnverkehre interessant, da viele Unternehmen in der Chemie- und chemienahen Industrie über einen Gleisanschluss verfügen. Daher können sie Rohstoffe für die Produktion per Bahn erhalten oder mit ihr hergestellte Güter auf den Transportweg bringen. Auch im Kombinierten Verkehr lassen sich diese Vorteile der Schiene gewinnbringend nutzen und sowohl wirtschaftliche, als auch flexible Lösungen realisieren, das hat Chemion mit verschiedenen Bahnkonzepten gezeigt. Voraussetzung ist, dass beim Bahnverkehr auch die zeitintensiven Services am Standort mit in die Kalkulation einbezogen und der Schienentransport mit anderen Leistungsbereichen verknüpft wird. Dann entstehen Transportlösungen, die in die Prozesse der Produktion und Distribution eingebunden sind und die ein hohes Maß an Planungssicherheit gewährleisten.
Flexible Services gemeinschaftlich erbringen
Um Schienentransporte auch über die Rhein-Ruhr-Region hinaus attraktiv gestalten zu können, arbeitet Chemion mit anderen Dienstleistern zusammen und eröffnet mit ihnen den Anschluss an wichtige Fernverkehrsrelationen. So kooperiert Chemion beispielsweise seit 2008 mit der Havelländische Eisenbahn AG (hvle) und verbindet regelmäßig das Rheinland über die Ost-West-Achse mit der Berliner Region. Ein weiteres Beispiel für vernetztes Handeln ist die Durchführung von Bahntransporten mit Hausmüll, die Chemion im letzten Jahr im Rahmen einer bundesweiten Hilfeaktion zur Beseitigung des Müllnotstandes in Süditalien übernommen hat: Die Container wurden von Neapel bis Köln-Kalk Nord per Bahn geliefert, wo Chemion sie übernahm und von dort aus in die Container-Terminals brachte. Hier wurden die Behälter auf Lkw umgeschlagen und so für ihren Weitertransport zu kommunalen Verbrennungsanlagen vorbereitet.

